
Museen
I luoghi dell’anima
Ein über das Freigelände verteiltes Museum, permanente Kunstinstallationen, entstanden aus dem Genie von Tonino Guerra, dem weltweit bekannten Dichter und Drehbuchautor aus der Romagna.
„I luoghi dell’anima“ ist ein über das Freigelände verteiltes Museum in Pennabilli, eine Gesamtheit von Orten unter freiem Himmel, permanente Kunstinstallationen, entstanden aus dem Genie von Tonino Guerra, dem für seine Kunst weltweit bekannten Dichter und Drehbuchautor aus der Romagna. Werke von Tonino Guerra sind auch in den Kellergewölben eines Oratoriums aus dem 14. Jahrhundert zu sehen, im Museum "Il mondo di Tonino".
I luoghi dell’anima di Tonino Guerra
- L’orto dei frutti dimenticati - ein Garten, in dem typische, wild wachsende Obstbäume der Landschaft gepflanzt sind. Neben den Obstbäumen gibt es die Porta delle lumache, die Meridiana dell’incontro, den Arco delle favole, den Calendario delle parole und vieles mehr. L’orto dei frutti dimenticati befindet sich im Convento dei frati missionari, wo der Dalai Lama den Gelso della Pace gepflanzt hat.
- Il rifugio delle Madonne abbandonate - besteht aus einer Sammlung von Votivnischen mit heiligen Bildern, die einst an Kreuzungen von Landstraßen aufgestellt wurden. Es sind rund siebzig Exemplare aus Terrakotta.
- La strada delle Meridiane - sieben Sonnenuhren an den Gebäuden der Altstadt von Pennabilli zeigen, wie die Zeit im Lauf der Jahrhunderte unterschiedlich aufgefasst wurde.
- L’angelo coi baffi - befindet sich in der Chiesetta dei Caduti, ein von einem Gedicht Tonino Guerras inspiriertes Bild, geschaffen von Luigi Poiaghi. In der kleinen Kirche ist stets Vogelgezwitscher zu hören.
- Il santuario dei pensieri - befindet sich beim Guasto Malatestiano: ein altes Haus und sieben abstrakte totemartige Statuen, die man von einer Bank aus in völliger Einsamkeit betrachten kann.
- Il giardino pietrificato (Ortsteil Molino di Bascio) - 7 Steinteppiche am Fuß eines alten Turms, die historische Persönlichkeiten darstellen, die mit dem Turm in Berührung kamen, von Ezra Pound bis Dante.
- La Madonna del rettangolo di neve (Ortsteil Ca’ Romano) - eine Kirche mitten im Wald, in der ein Keramikwerk aufbewahrt wird. Der Name der Kirche geht auf eine Geschichte aus dem Jahr 1754 zurück, als im Monat August auf einem kleinen Stück Land Schnee fiel, ein Zeichen dafür, dass die Madonna dem Volk zeigte, wo ihre Kirche gebaut werden sollte.
Bildnachweis - Archivio fotografico dell'Assessorato al Turismo della Provincia di Rimini
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